18 März 2013 - 20:30

In Tehran hat ein saudischer Diplomat aufgrund seiner Betrunkenheit bei einem Verkehrsunfall mindestens einen Autofahrer und sich selbst getötet.

Wie die Ahlul Bayt News Agency berichtet, hat ein saudischer Diplomat in Tehran durch seine Betrunkenheit bei einem Verkehrsunfall mindestens eine andere Person und sich selbst getötet. Der Verzehr von Alkohol ist im Islam strengstens untersagt. Außerdem wird der Verstoß gegen dieses Gebot in islamischen Ländern mit schweren Strafen belegt. Am Montag hatte der betrunkene Mitarbeiter der saudischen Botschaft im Nordosten Tehrans einen Verkehrsunfall verursacht und dabei einen anderen Verkehrsteilnehmer das Leben genommen. Er selbst kam dabei ebenfalls ums Leben. Der Fahrer hatte sein Auto gegen ein anderes Fahrzeug gerammt und war dann von der Straße abgekommen. Im Fahrzeug des Diplomaten wurden vier Flaschen hochprozentiger Alkohol sichergestellt. Die Polizei hatte noch vor Ort die Untersuchungen eingeleitet. Ein iranischer Beamter hatte den Verstoß gegen Verkehrsregelungen und die Trunkenheit des Saudis als Grund für den Unfall genannt, und mit Konsequenzen gedroht. Die saudische Botschaft hat jede Stellungnahme im Fall verweigert.